Non-Replication-Mode again

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Vor einiger Zeit hat eine kleine Firma names Psystar begonnen, zum ersten Mal seitdem Steve Jobs das originale Klonprogramm 1997 gestoppt hat, erneut Apple Clones herzustellen und zu vertreiben. In diesem Fall aber in – absichtlicher? – Missachtung geltender Lizenzbestimmungen von Mac OS X. Seit April hat Apple diesem Treiben zugesehen, Anfang dieses Monats wurde nun eine Klage auf Unterlassung eingereicht. Spannend wird dieser Prozess insofern, als Psystar nicht die einzige Firma ist, die das versucht. EFI-X versucht, Mac OS X über einen einfachen internen USB-Dongle, der das notwendige EFI beinhaltet, auf jedem PC zu laufen zu bringen. Man würde dazu einfach nur eine handelsübliche Mac OS X Install DVD benötigen, sowie den Dongle, und schon läufts. Ob das mit der Kopplung von Hardware und Software, die auch in der Nutzungslizenz festgeschrieben ist, d’accord geht? Oder ist es auch hier nur eine Frage der Zeit, bis eine Klage einlangt? AppleInsider Apple finally sues unauthorized clone maker Psystar Ars Technica Apple finally sues unlicensed Macintosh cloner Psystar Die Presse Apple verklagt Mac-Klon-Hersteller Psystar Engadget Apple files suit against Psystar for copyright infringement, mellow-harshing The Unofficial Apple Weblog Apple sues Psystar for license violations, copyright infringement ZDnet Confirmed: Apple files suit against Psystar

Wie man eine wissenschaftliche Arbeit schreibt

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Apple bietet mit iTunes U Universitäten eine Möglichkeit an, über den populären iTunes Store Inhalte, soweit ich informiert bin, unentgeltlich, frei für alle iTunes Benutzer zugänglich zu machen. Die Liste der teilnehmenden Universitäten vergrößert sich wie der gesamte verfügbare Inhalt recht rasch, die teilnehmenden Universitäten umfassen auch so klingende Namen wie Stanford oder Berkeley oder Yale. Die Beiträge reichen von kompletten Vorlesungsmitschnitten, über Vorträge, mitunter von berühmten Persönlichkeiten, bis hin zu eigens angefertigten Lernmaterialen. Das Florida Community College hat mit seinem Kurs über das Erstellen einer wissenschaftlichen Arbeit ein interessantes Cross Over geschaffen. Einerseits kommt es fast wie „Russisch für Anfänger“, das der ORF in seinen guten alten Tagen gesendet hat, daher, andererseits wirkt es mit den perfekten Übergängen, an einem Tisch stehenden „Moderatoren“, Einblendungen von Grafiken, dem Einspielen von „Beiträgen“ mehr wie eine Nachrichtensendung als zu lernender Inhalt. Auch die Länge von maximal 30 Minuten entspricht mehr einer Nachrichtensendung als einer Vorlesung. Der Inhalt der Beiträge ist qualitativ hochwertig und bietet einen guten Einstieg in die Problematik wissenschaftlichen Arbeitens. Auf Englisch natürlich. Was die Benützbarkeit der Inhalte an der Universität Wien eher problematisch macht, bei den Englischkenntnissen mancher MaturantInnen. iTunes U – Florida Community College – English Composition II (iTunes muss installiert sein, um auf den Inhalt zugreifen zu können)

Mehr Platz braucht der mask

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Meinem MacBook, das inzwischen fast 2 Jahre auf den Chips hat, ist in letzter Zeit zunehmend die Luft der Platz ausgegangen. Nachdem die Garantie schon vor einem Jahr erloschen ist, habe ich mich jetzt dazu durchgerungen, eine neue Festplatte anzuschaffen, um dem Platzmangel effektiv zu entgehen. Ich habe selbiges auch schon mit meinem alten Titanium Powerpook G4 angestellt, bei dem diese Prozedur ein Herumgepfriemel sondergleichen war, um die ganzen Dämpungselemente und Gumminoppen, die um die Festplatte bei den Schrauben angeordnet waren, wieder an den angestammten Platz zu bugsieren. Das MacBook ist anders. Apple schreibt selbst, wie es geht (pdf). Batterie raus, drei Schrauben auf, Deckel entfernen, Festplatte an der Lasche rausziehen, den Deckel mit der Lasche auf die neue Festplatte schrauben, Festplatte wieder reinschieben, Deckel wieder drauf, drei Schrauben anziehen, Batterie rein, fertig. Ruck zuck. Dann das System per Time Machine Restore wieder zurück auf die Platte. Elegant und einfach und alles sieht aus wie zuvor. Nichts mehr lästig hin und her schaufeln an Daten oder neu installieren, wenn man nicht mag. Im übrigen habe ich die alte 100GB Platte gegen eine 320GB Platte ausgetauscht.

Plakatverklebung

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Sie sind seit Anfang des Jahres kaum zu übersehen, die „Plakatieren Verboten“-Plakate. Überall, wo man früher Ankündigungen und Werbungen für Ausstellungen, Konzerte, Veranstaltungen gefunden hat, findet man seit Anfang des Jahres nur noch „Plakatieren Verboten“ oder Plastikhalbschalen mit ähnlichen Plakaten wie früher. Die Stadt soll damit schöner gemacht werden, meint die Gewista, der Quasi-Monopolist der offiziellen Plakatierer der Stadt. Die Gewista ist ja im Besitz der Gemeinde Wien. Man möchte damit den „Wildplakatierern“ einen Riegel vorschieben, und hat sich deshalb gleich starke Männer in die letztes Jahr gegründete Gesellschaft Kultur:Plakat geholt, jene Männer nämlich, die zuvor wild plakatiert haben. Die Stadt Wien unterstützt ihre Töchter auch intensiv bei diesem Kampf, wie der Standard berichtet, und lässt auch schon den Staatsanwalt gegen nunmehr freie Plakatierer ermitteln. Dass die Gewista unfrei ist, wussten wir dabei schon lange. Wildes oder freies Plakatieren war eben immer verboten, wie auch das Innenministerium (pdf) mitteilt. Alle sind aber nicht damit einverstanden, dass das gewohnte Bild der Stadt gesäubert werden soll vom illegal geklebten Schmutz. Der Verein Freies Plakat hat aus diesem Grund eine Petition für freie Plakatierung aufgelegt. Wie eifrig die schon unterschrieben wurde, war leider nicht zu ermitteln. Die Wiener Grünen fordern eine politische Lösung für das Plakat. Der Kulturrat Österreich möchte dagegen keine politische Lösung, aber mehr Raum für das freie Plakat, die Zerschlagung des Gewista-Monopols und damit gleiches Recht für alle kapitalistischen Plakatierer. Was ich davon hab? Nichts, eigentlich… Ein gutes Foto eines „Plakatieren Verboten“-Triptychons gibt es bei Oysteins Photoblog.

Patricia McKillip – Winter Rose

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[amazonify]0441009344:left:image::200px:200px::http://bouquinisten.mask.at/wp-content/uploads/2008/05/51f093zadjl_ss500_.jpg[/amazonify] Seitdem ich mit Od Magic begonnen habe, kann ich von Büchern von Patricia McKillip kaum noch die Finger lassen. Nachdem ich aber, fürchterlicherweise, recht bald alle gelesen habe, ist dieser Lesewahnsinn auch bald vorbei. Die Bücher sind ja, bis auf die [amazonify]0441005969::text::::Riddle-Master:[/amazonify] Trilogie, alle durchwegs zügig geschrieben und kaum 300 Seiten stark. Was mich beim Lesen der Bücher erstaunt hat, war, dass sich mit jedem mehr Parallelen im Aufbau und der Struktur etablieren, als ich gedacht hätte. Eine dieser Strukturen ist, dass sich mehrere Charaktere jeweils im Kreis pro Kapitel abwechseln. Zum Beispiel: Vier Hauptcharaktere, dann immer vier Kapitel, jeweils eines aus der Sicht eines der Charaktere geschrieben, bis der Zyklus wieder von vorne beginnt. Aufgebrochen wird dies nur, wenn gegen Ende mehrere dieser Charaktere zusammengeführt werden und der Höhepunkt drohend sein Haupt erhebt. Eine wohltuende Unterbrechung dieses Schemas war Winter Rose. Das Buch ist komplett in der ersten Person verfasst, aus der Sicht von Rois Melior, der Tochter eines größeren Bauern und des Nachbarn von Corbet Lynn, der in das Haus seines Großvaters zurückgekehrt ist, um es wieder aufzubauen. Corbet ist schön und mysteriös. Der Mord seines Vaters an seinem Großvater und dessen anschließendes Verschwinden überschattet die Familiengeschichte und ist bis heute ein bedeutendes Gesprächsthema des Ortes. Rois’ Schwester Laurel verliebt sich in Corbets Schönheit, während sich Rois in seinem Mysterium verliert, um der Wahrheit hinter diesem Schritt für Schritt näher zu kommen. McKillip versteht es – wie immer, könnte man meinen – das Erzähltempo der Geschichte perfekt an die …

Gewitterstimmung

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Im Augenblick geht Wien ein wenig unter. Die laut ZAMG angekündigten Böhen bis 90km/h und starke Gewitter scheinen zumindest nur im zweiten Punkt haltbar, die 90 km/h sind irgendwie untertrieben. Die Webcams zeigen leider nicht gerade viel: Der Rathausplatz: [Update] Laut Presse wurde zum Zeitpunkt der obigen Fotos der Rathausplatz und die Fanzone gerade geräumt. Dabei soll es auch Verletzte gegeben haben. Der Blick vom Rathaus nach Süden ist auch nicht gerade großartig: Und direkt in meiner Nachbarschaft, beim Gasometer, schaut es auch nicht besser aus.

Gefuchste typografische Marotten

adminNetz, News, Technologie, Update Leave a Comment

Firefox wurde am 17.6.2008 in der Version 3 veröffentlicht. Über den Download Day wurde mit über 8 Millionen ein neuer Rekord bei Downloads einer Software in 24h erzielt. Klar, wenn man der Erste ist, der eine solche Aktion konzertiert mit der Fangemeinde durchführt. Firefox 3 bringt, klarer weise, eine Menge neuer Features mit. Eines ist die partielle Unterstützung Kerning und Ligaturen für Schriften. Wie genau das aussieht? Ralf Herrmann ist der Meinung, dass es da noch einige Arbeit zu tun gibt.

Alter Würfel

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Ich fand ja den Ikosaeder schon immer den elegantesten unter allen platonischen Körper. Gary Gygax hat alle jene durch einen zehnflächigen Würfel ergänzt zur Grundlage des Würfelsystems von D&D gemacht. Dass allerdings schon die Römer sich die Arbeit gemacht haben, zwanzigflächige Würfel zum Spielen herzustellen, finde ich faszinierend. Ein solcher aus Glas hergestellter römischer Zwanzigseiter wurde gerade bei Christie’s für 17,925$ verkauft. In der Beschreibung des Artikels steht, dass es bekannt ist, dass in Rom solche Würfel benutzt wurden. Es ist nur leider nicht mehr bekannt, welches Spiel sie damit gespielt haben. Waren Römer auch schon Rollenspieler? Jemand sollte eine Geschichte der Würfel schreiben… Wired Romans Used 20-Sided Dice Two Millennia Before D&D  (Bild von Christie’s)  

iPhone Tarife

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Nachdem T-Mobile seinen Tarif für das iPhone nicht verändert hat, hat One nun endlich seinen Tarif vorgestellt. Im Grunde genommen unterscheiden sich beide Tarife überhaupt nicht. Beide kosten in Summe 39€ pro Monat, das Telefon ist bei One momentan um einiges günstiger, gerade mit dem 40€ Web-Bonus im Shop. Der Tarif hat darüber hinaus noch 100 Gratis-SMS. T-Mobile hat den Preis für das iPhone 3G noch nicht genannt. Es werden noch die Preise für das alte iPhone präsentiert. Ich bin am Überlegen. Da mein jetziger Vertrag noch bis Ende des Jahres läuft, werd ich wahrscheinlich auf die Weihnachtsaktionen warten 😉

Casemodding für einen iPod touch

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Wenn man einen iPod touch als eBook-Reader benutzen möchte, ist er eher unpraktisch und die Haptik stimmt nicht. Ein Buch sollte ein Buch sein, kein iPod. Irgendwie logisch. Wie umgeht man das Problem? Man kauft sich ein Buch, keinen iPod. Nein. Doch nicht. Man kauft sich einen iPod touch, steckt ihn in ein Moleskine Sketchbook und tut so, als ob man in einem Büchlein lesen würde. Die Idee ist nicht schlecht, aber mich interessiert die Umsetzung des XO-2 eher als Buchersatz.