David & Leigh Eddings – The Redemption of Althalus

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[amazonify]0006514839:left:image::200px:200px::http://bouquinisten.mask.at/wp-content/uploads/2008/08/51n0k9e9skl_ss500_.jpg[/amazonify] The Redemption of Althalus, die deutsche Ausgabe beschränkt sich nur auf den Namen des Hauptcharakters als Titel, [amazonify]3404204786::text::::Althalus:[/amazonify], ist – ausnahmsweise, könnte man sagen – ein alleinstehendes Werk des Autorenehepaares David und Leigh Eddings, das nach den jeweils mehrbändigen Werken der Belgariad oder der Elenium fast schon ein Novum darstellt. Diese Länge (im englischen Original knapp über 900 Seiten) erzeugt für David und Leigh hier ein Problem der Kürze, da sie gewöhnt sind, die Handlung, die sie hier unterbringen, auf mehrere Bände zu verteilen. Zumindest scheint es so. Der Handlungsstrang ist geradlinig und läuft, ziemlich vorhersehbar, auf das gewünschte Ende zu. Althalus, ein Dieb aus Berufung, wird von Ghend, seinem künftigen Gegenspieler beauftragt, ein Buch zu stehlen, das sich im Haus am Ende der Welt befinden soll. Nach einem Jahr laufender Misserfolge, die die ersten 70 Seiten des Buches ausmachen, beginnt sich mit diesem Auftrag scheinbar das Blatt zu wenden. Alles läuft problemlos, nur hat er nicht mit der Katze gerechnet, die über das Buch wacht. Damit beginnt die Handlung erst wirklich zu laufen, und David und Leigh versuchen, die Leserschaft in einen epsichen Konflikt dreier Geschwister zu verwickeln. Althalus wird im Haus am Ende der Welt zum Streiter der Schwester zweier Brüder, Dweia, und beginnt einen scheinbar unmöglichen Kampf gegen den Versuch des einen Bruders, Daeva, die Vorherrschaft über die Welt zu übernehmen. Dass die drei Geschwister auch die Götter dieser Welt sind, ist rein zufällig… Althalus und Emerald, Emmy, eigentlich Dweia, begeben sich auf die Suche nach …

Patricia McKillip – Winter Rose

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[amazonify]0441009344:left:image::200px:200px::http://bouquinisten.mask.at/wp-content/uploads/2008/05/51f093zadjl_ss500_.jpg[/amazonify] Seitdem ich mit Od Magic begonnen habe, kann ich von Büchern von Patricia McKillip kaum noch die Finger lassen. Nachdem ich aber, fürchterlicherweise, recht bald alle gelesen habe, ist dieser Lesewahnsinn auch bald vorbei. Die Bücher sind ja, bis auf die [amazonify]0441005969::text::::Riddle-Master:[/amazonify] Trilogie, alle durchwegs zügig geschrieben und kaum 300 Seiten stark. Was mich beim Lesen der Bücher erstaunt hat, war, dass sich mit jedem mehr Parallelen im Aufbau und der Struktur etablieren, als ich gedacht hätte. Eine dieser Strukturen ist, dass sich mehrere Charaktere jeweils im Kreis pro Kapitel abwechseln. Zum Beispiel: Vier Hauptcharaktere, dann immer vier Kapitel, jeweils eines aus der Sicht eines der Charaktere geschrieben, bis der Zyklus wieder von vorne beginnt. Aufgebrochen wird dies nur, wenn gegen Ende mehrere dieser Charaktere zusammengeführt werden und der Höhepunkt drohend sein Haupt erhebt. Eine wohltuende Unterbrechung dieses Schemas war Winter Rose. Das Buch ist komplett in der ersten Person verfasst, aus der Sicht von Rois Melior, der Tochter eines größeren Bauern und des Nachbarn von Corbet Lynn, der in das Haus seines Großvaters zurückgekehrt ist, um es wieder aufzubauen. Corbet ist schön und mysteriös. Der Mord seines Vaters an seinem Großvater und dessen anschließendes Verschwinden überschattet die Familiengeschichte und ist bis heute ein bedeutendes Gesprächsthema des Ortes. Rois’ Schwester Laurel verliebt sich in Corbets Schönheit, während sich Rois in seinem Mysterium verliert, um der Wahrheit hinter diesem Schritt für Schritt näher zu kommen. McKillip versteht es – wie immer, könnte man meinen – das Erzähltempo der Geschichte perfekt an die …

Patricia McKillip – Od Magic

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[amazonify]0441013341:left:image:::::http://books.mask.at/wp-content/uploads/2008/04/51t4q9j83vl_sl160_.jpg[/amazonify] Od ist die bedeutendste Magierin im Land. Sie hatte sich dem König vorgestellt und eine Schule für Magie in der Hauptstadt gegründet, nachdem der König erkannte, dass er diese Dame nicht so leicht ziehen lassen kann. Seither sind viele Jahr vergangen. Od hat irgendwann einmal ihrer Schule den Rücken gekehrt und schaut nur gelegentlich – alle paar hundert Jahre oder so – vorbei. Lebenszeichen der Gründerin sind selten. Als ein Junge zur „Hintertür“ hereinspaziert, wird dieser umso erwartungsvoller aufgenommen. Diese Tür benutzt normalerweise niemand… Od Magic ist eine Geschichte des Aufbegehrens gegen erstarrte Strukturen, ein Plädieren für Eigenständigkeit, Individualität und Freiheit. Wie immer lässt McKillip den Ort der Handlung im großen Rahmen unbeschrieben, hält sich nur dort auf, wo es tatsächlich notwendig ist. Ihre Beschreibung von Magie ist gerade in diesem Werk wundervoll. Magie liest sich magisch 😉 Ich weiß nicht, wie gut die deutsche Übersetzung [amazonify]3442243920::text::::Der Zaubergärtner:[/amazonify] gelungen ist.