Gestern ist Richard Wright gestorben, Pink Floyds Keyboarder seit der Gründung der Band. Ich höre Pink Floyd seit Ewigkeiten, irgendwann in meinen Zehnern habe ich eine Kasette mit „Dark Side of the Moon“ im Repertoire meines Vaters gefunden. Seither hat mich die Band mit den psychedelischen Klängen und lyrischen Texten und epischen Liedlängen nicht mehr losgelassen. Ich war am 19.8.1994 am Rollfeld in Wiener Neustadt, um beim einzigen Konzert das die Band jemals in Österreich gegeben hat, dabei zu sein. Damals war The Division Bell als neuestes und bisher auch letztes eigenständiges Album gerade erschienen, Pulse wurde als Live-CD aus den Konzerten dieser Tour destilliert. Die CD mit dem Blinkelicht, dass irgendwann ein paar Jahre später die Batterie verbraucht hatte. Hat irgendjemand die tatsächlich mal getauscht? Erfahren über den Werbeblogger.
TypoScript für Coda 1.5
Ich arbeite seit bald drei Jahren intensiv mit Typo3, habe auch brav zahlreiche Extensions entwickelt für verschiedenste Aufgaben, zum Beispiel zum automatisierten Auslesen von PDF-Kommentardateien. TypoScript ist dabei ein unverzichtbarer Bestandteil zur Konfiguration des Content Management Frameworks. Nachdem ich, wie vor kurzem geschrieben, dabei seit ähnlich langer Zeit mit Coda arbeite, habe ich jetzt über Typo3 Unleashed erfahren, dass es ein TypoScript-Plugin für Coda gibt. Und dass dieses gerade für Coda 1.5 upgedated wurde. Sehr gut. 😉
Coda 1.5
Ich habe gerade Coda gestartet, und gesehen, dass es – nach längerer Zeit – von 1.0 auf 1.5 upgedatet wurde. Coda ist das Webentwicklungstool von Panic, die Firma, die auch Transmit programmiert hat. Das feine an dem Progamm ist, dass sie alle notwendigen Tools in einem Fenster integriert und man ausgesprochen übersichtlich seine Sachen bearbeiten kann. Coda bringt natürlich die FTP-Engine von Transmit mit, integriert die Textengine von SubEthaEdit und gleichzeitig auch dessen Collaboration-Features, mit dem Update ein Subversioning, die Möglichkeit, Webseiten als „Bücher“ einzubinden, um diverse Dokumentationen schnell zur Hand zu haben, endlich einen Suchmodus über mehrere offene Dateien und vieles mehr. Ich arbeite damit, seit Coda auf den Markt gekommen ist. Und bin noch immer der Meinung, dass für Webentwicklung nichts besseres da ist. Für den Moment.
Mundl
Vor kurzem habe ich „Salz der Erde“ von Ernst Hinterberger gelesen. Eine kleine Buchbesprechung gibt es davon bei den Bouquinisten.
Ernst Hinterberger – Salz der Erde
[amazonify]3901761691:left:image::200px:200px::http://bouquinisten.mask.at/wp-content/uploads/2008/08/41kew7qjysl_ss500_.jpg[/amazonify] Es ist schwierig, etwas zu „Salz der Erde“ von Ernst Hinterberger zu schreiben. Durch seinen Hauptcharakter Edmund Sackbauer, genannt Mundl, der einige Jahre später in Ein echter Wiener geht nicht unter, österreichische TV-Geschichte geschrieben hat, wird das Unterfangen nicht einfacher. Das Problem dabei ist, dass der bekannte Grantler der Serie gerade am Ende nur mehr wenig mit der Figur des Buches gemein hat. Edmund Sackbauer nimmt die zentrale Stellung in der Familie Sackbauer ein. Er sieht sich als pater familias und unter seinem Schreckensregiment leidet die ganze Familie. Sohn Karli nicht so besonders, da er dem Vater am ähnlichsten ist, aber als dieser das Stemmen bleiben lässt, ist es auch mit ihm vorbei. Da hilft ihm auch nicht das Engagement als Freistilringer und der Erfolg, den er dabei hat. Das Ringen bleibt für Mundl eine „ausgmachte Sach“ und damit kein ehrlicher Sport. Da trinkt er lieber Bier und reißt und stoßt Eisenstangen gen Himmel im Hinterzimmer. Das Buch erzählt konsequent die Geschichte der Demontage der alleinigen Macht des Vaters innerhalb der Familie. 1966 erstmals veröffentlicht, trifft Hinterberger die Entwicklungen der Zeit damals aufs Korn. Den Machtverlust nicht verkraftend und als Auslaufmodell bleibt Edmund Sackbauer am Ende alleine auf der Straße zurück. Seine Kinder haben ihn verlassen, seine Frau lässt sich zwar nicht von ihm scheiden, macht ihm aber schwere Vorwürfe, da sie ihr Leben als vergeudet ansieht. Mit Edmund vergeudet. Immer weniger gelingt es ihm, seinen Kopf durchzusetzen, gegen Hanni, seine Tochter, gegen Karl, der als sein jugendliches Ebenbild …
Rechtschreibung?
Traurig schaut er, der Molterer Willi, auf diesem Foto. Kein Wunder, umgeben von so vielen Fehlern. Ich bin mir ja nicht sicher, woran die Journalistin oder der Journalist bei dem Artikel gedacht, als er ihn geschrieben hat. Anscheinend waren aber die Gedanken woanders gewesen, denn die kleinen Rechtschreibfehler, die sich hier eingeschlichen haben, wären sonst aufgefallen. Hätten auffallen müssen! Ich weigere mich noch immer zu glauben, dass die JournalistInnen der Presse in den letzten anderthalb Jahren jegliches Wissen über deutsche Rechtschreibung vergessen haben. Ich sollte diese Aussage einmal überprüfen, aber die Blogs, die ich üblicherweise lese (siehe Links), weisen bei weitem weniger Rechtschreibfehler auf, als die Presse… nicht, dass andere Tageszeitungen so viel besser wären. Die Presse Wahlkampf-Kosten: VP-Landesgruppen proben Aufstand
Danke?
Ich habe vor einiger Zeit einmal ein Update von Windows XP in meiner Virtual Machine durchgeführt. Es war irgendein Update des Windows Genuine Advantage-Progamms, das, aus meiner reinen Benutzersicht heraus, überhaupt nichts tut, außer zu überprüfen, ob du dein Windows eh brav lizensiert hast. Hab ich. Aber wozu brauch ich das alle paar Monate überprüfen? Egal. Als braver Benutzer, der noch dazu faul ist, klick ich halt auf „Ja“, warte die Installation ab, und dann kommt das… Die Progammierkünste von Mircosoft haben wieder einmal gesiegt. Die gesuchte Dankes-Seite ist sogar der erste Hit in der durchgeführten Suche…
David & Leigh Eddings – The Redemption of Althalus
[amazonify]0006514839:left:image::200px:200px::http://bouquinisten.mask.at/wp-content/uploads/2008/08/51n0k9e9skl_ss500_.jpg[/amazonify] The Redemption of Althalus, die deutsche Ausgabe beschränkt sich nur auf den Namen des Hauptcharakters als Titel, [amazonify]3404204786::text::::Althalus:[/amazonify], ist – ausnahmsweise, könnte man sagen – ein alleinstehendes Werk des Autorenehepaares David und Leigh Eddings, das nach den jeweils mehrbändigen Werken der Belgariad oder der Elenium fast schon ein Novum darstellt. Diese Länge (im englischen Original knapp über 900 Seiten) erzeugt für David und Leigh hier ein Problem der Kürze, da sie gewöhnt sind, die Handlung, die sie hier unterbringen, auf mehrere Bände zu verteilen. Zumindest scheint es so. Der Handlungsstrang ist geradlinig und läuft, ziemlich vorhersehbar, auf das gewünschte Ende zu. Althalus, ein Dieb aus Berufung, wird von Ghend, seinem künftigen Gegenspieler beauftragt, ein Buch zu stehlen, das sich im Haus am Ende der Welt befinden soll. Nach einem Jahr laufender Misserfolge, die die ersten 70 Seiten des Buches ausmachen, beginnt sich mit diesem Auftrag scheinbar das Blatt zu wenden. Alles läuft problemlos, nur hat er nicht mit der Katze gerechnet, die über das Buch wacht. Damit beginnt die Handlung erst wirklich zu laufen, und David und Leigh versuchen, die Leserschaft in einen epsichen Konflikt dreier Geschwister zu verwickeln. Althalus wird im Haus am Ende der Welt zum Streiter der Schwester zweier Brüder, Dweia, und beginnt einen scheinbar unmöglichen Kampf gegen den Versuch des einen Bruders, Daeva, die Vorherrschaft über die Welt zu übernehmen. Dass die drei Geschwister auch die Götter dieser Welt sind, ist rein zufällig… Althalus und Emerald, Emmy, eigentlich Dweia, begeben sich auf die Suche nach …
Sogar die FAZ sagt schon was zum Apfel
Ein längerer Artikel zur Einführung in den „unerwartet“ seit zwei Jahren erstarkenden Computeranbieter, der augenscheinlich etwas anders macht als die Windows-Welt, der einen guten Einblick und Überblick über die augenblicklichen Angebote und den Umstieg gibt. FAZ Beiß‘ doch mal in diesen Apfel
Nehmen und… ?
Mac OS X ist bekannt dafür, dass im Kern ein freies Betriebssystem steckt, FreeBSD. Apple hat seine Version Darwin genannt, inzwischen aber die Verteilung einer installierbaren Distribution eingestellt. Die unteren Schichten des Betriebssystems werden ebenso zum überwiegenden Teil aus OpenSource Entwicklungen zusammengestellt. Hier bekommen Apples Eigenentwicklungen aber immer mehr Einfluss, speziell in Hinblick auf die kommende Version von OS X namens Snow Leopard. Dass diese ebenfalls als OpenSource veröffentlicht werden, war meines Wissens bisher nie der Fall. Apple beteiligt sich an Projekten, integriert sie in sein System, und gibt im Rahmen dieser Projekte auch wieder etwas zurück, gelegentlich etwas spät, zeitverzögert, aber doch. Je mehr es aber darum geht, die Eigeninteressen der Firma zu wahren, umso weniger offen wird Apple. Das iPhone ist ein komplett geschlossenes System. OpenSource scheint kaum relevant zu sein, der AppStore bietet den einzigen Zugang, um Software auf dem Gerät zu installieren. Alles hübsch mit DRM ummantelt und gesichert. Dass die Sicherung nicht lange gehalten hat, war klar. Beim iPhone 3G hat die Sache nur ein paar Tage gedauert, dann war auch dieses freigeschaltet. Die Offenheit von Apple lässt sich in Produktlinien eingrenzen. Der Mac ist am offensten, der iPod und das iPhone sind streng geschlossene Plattformen, die nur in einem streng definierten System existieren, an welches sich alle Kunden zu halten haben. Auf den Punkt gebracht hat diese Zwiespältigkeit Nek Cubrilovic. Sehr lesenswert. TechCrunchIT The New Apple Walled Garden
