Virus-induzierte Diskussionen

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In den letzten Tagen kam es, wie kaum zu überlesen war, zu einer neuerlichen Diskussion zum Einsatz von Antivirensoftware unter Mac OS X. Die unten stehende Artikelliste gibt nur einen kleinen Teil der Beiträge wieder. Ausgelöst durch einen Support Artikel, der seit geraumer Zeit auf den Apple eigenen Seiten zu lesen war, flammte die Diskussion wieder auf, nachdem laut c|net zuerst Brian Krebs über diesen Artikel in seinem Security Fix-Weblog berichtet hatte und sich verwundert darüber zeigte, dass von Apple offensichtlich einen Schwenk bezüglich der Information seiner KundInnen zum Thema Antivirensoftware vollzogen worden war. Ausschlaggebend war für ihn der folgende, aufsehenerregende Wortlaut: Apple encourages the widespread use of multiple antivirus utilities so that virus programmers have more than one application to circumvent, thus making the whole virus writing process more difficult. Here are some available antivirus utilities: Darauf folgte eine Liste möglicher kommerzieller Lösungen zu dem beschriebenen Problem, Intego VirusBarrier X5, Norton Anti-Virus 11 for Mac und MacAfee VirusScan for Mac. Insgesamt in meinen Augen uninteressant, würde Apple nicht den strikten Marketingkurs verfolgen, dass Mac OS X eine solche zusätzliche Software nicht nötig hat, komme es doch mit allen notwendigen Mitteln zur Verhinderung ungewünschten Zugriffs auf den eigenen Rechner. Dazu liefert Apple einen ausführlichen eigenen Mac OS X Security Guide (pdf), der wiederum an einer Stelle das Wort Virus erwähnt: Root. Mac OS X (like most UNIX operating systems) has a superuser, named root, who has full permissions for access to all files on the system. That is, root can …

Ein neuer Anfang

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Microsoft hat seiner Entwicklergemeinde letzte Woche einen ersten Ausblick auf den Nachfolger von Windows Vista gegeben. Da Vista inzwischen zu einem marketingtechnischen Unwort degradiert wurde und mehr als Schreckgespenst denn als ausgezeichnete Aussicht in die Betriebssystemannalen eingehen wird, ist der Konzern wieder an den Ursprung seiner Namensgebung gelangt. Nach Windows 3.1 und 3.11 kommt nun Windows 7. Dazwischen gab es, zumindest für zu Hause, noch Windows 95, 98, ME, XP und zuletzt Vista. Natürlich wären da noch NT, 2000, 2003 sowie 2008, aber diese Versionen waren vorrangig für den Office- und Serverbereich gedacht. Auf der Konferenz wurden Änderungen für die Benutzeroberfläche präsentiert, die Windows seit dem Erscheinen von Windows 95 vor 13 Jahren angenehm erfrischen und auf einen aktuellen Stand der Möglichkeiten heben. Auch wenn ich, wie die Menge meiner LeserInnen wissen dürfte, seit Jahren fast ausschließlich auf OS X arbeite, bin ich von dieser Entwicklung angenehm überrascht. Windows bekommt wieder ein eigenständiges und konsistentes Äußeres, vorausgesetzt, es bleibt bei diesen Änderungen und  Microsoft schafft es, seine eigenen MitarbeiterInnen von den Neuerungen so zu überzeugen, dass diese die neuen User Interface Guidelines selbst in das letzte kleine Programm hin bis zum Editor tragen. Wie sich die BenutzerInnen dazu verhalten werden, ist für mich eher zweitrangig. Es wird mit Sicherheit wieder darüber gesprochen werden. Ob sie jetzt Ideen vo OS X übernommen haben oder nicht. Windows 7 grenzt sich überraschend gut von anderen Betriebssystemen ab und versetzt einen in die Lage, es als eigenständig betrachten zu können. AppleInsider Microsoft’s Windows 7 …

Nehmen und… ?

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Mac OS X ist bekannt dafür, dass im Kern ein freies Betriebssystem steckt, FreeBSD. Apple hat seine Version Darwin genannt, inzwischen aber die Verteilung einer installierbaren Distribution eingestellt. Die unteren Schichten des Betriebssystems werden ebenso zum überwiegenden Teil aus OpenSource Entwicklungen zusammengestellt. Hier bekommen Apples Eigenentwicklungen aber immer mehr Einfluss, speziell in Hinblick auf die kommende Version von OS X namens Snow Leopard. Dass diese ebenfalls als OpenSource veröffentlicht werden, war meines Wissens bisher nie der Fall. Apple beteiligt sich an Projekten, integriert sie in sein System, und gibt im Rahmen dieser Projekte auch wieder etwas zurück, gelegentlich etwas spät, zeitverzögert, aber doch. Je mehr es aber darum geht, die Eigeninteressen der Firma zu wahren, umso weniger offen wird Apple. Das iPhone ist ein komplett geschlossenes System. OpenSource scheint kaum relevant zu sein, der AppStore bietet den einzigen Zugang, um Software auf dem Gerät zu installieren. Alles hübsch mit DRM ummantelt und gesichert. Dass die Sicherung nicht lange gehalten hat, war klar. Beim iPhone 3G hat die Sache nur ein paar Tage gedauert, dann war auch dieses freigeschaltet. Die Offenheit von Apple lässt sich in Produktlinien eingrenzen. Der Mac ist am offensten, der iPod und das iPhone sind streng geschlossene Plattformen, die nur in einem streng definierten System existieren, an welches sich alle Kunden zu halten haben. Auf den Punkt gebracht hat diese Zwiespältigkeit Nek Cubrilovic. Sehr lesenswert. TechCrunchIT The New Apple Walled Garden

Abgesch(l)ossen

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Apple hat ja bekanntlich ein sicheres System. Ziemlich sicher zumindest. Nichtsdestotrotz ist es vor kurzem Mac OS X Leopard als erstes System (hier auch) beim PWN to OWN geknackt wurden, Vista kam einen Tag später dran, nur Ubuntu überlebte unverletzt. Man kann nachbessern, oder verbessern. Gefahr sind, wie sich herausgestellt hatte, vor allem Drittprogramme, aber auch Apple selbst hat, wie sich gezeigt hat, ein wenig Unsicherheit verbreitet. Man kann als Benutzer zumindest ein wenig gegensteuern. Ars Technica hat einen kurzen Guide dazu geschrieben.