Kein Fremdkörper. Wie ich das mit der PC-Tastatur am Mac gemacht habe

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Mich überkam unlängst das Bedürfnis nach einer ordentlichen, klassischen Tastatur. So einer mit einem richtigen Anschlag, die schön klackert beim Tippen, und die ich auch die nächsten 10 Jahre bequem mein Eigen nennen darf. Auch dann, wenn vielleicht mal mit dem Kaffee etwas schief gehen sollte. Ich habe mich für Das Keyboard entschieden, genauer gesagt, Das Keyboard 4 Professional de soft tactile. Das weist neben dem klassischen 105-Tasten-Layout auch noch ein paar integrierte Audio-Tasten auf, einen auffälligen Volume-Regler, eine dezitierte Taste für den Ruhezustand sowie einen integrierten 2-Port USB 3.0 Hub. Das verbaute lange Kabel trägt mehr zum klassischen Image einer Tastatur bei, als es im ersten Moment den Anschein hat. “Ich lass’ mich nicht überall hin mitnehmen.”, Die Tastatur tritt selbstbewusst auf. Und kommt schwarz/rot/weiß auch in einer Kraftfarbenkombination. OS X sollte im Keyboard Viewer folgendes Tastaturlayout anzeigen: (Um einfach auf den Keyboard Viewer zuzugreifen, unter System Preferences > Keyboard > Show Keyboard & Character Viewers in menu bar anhakerln.) Mein Ziel war, alle Funktionstasten der Tastatur entsprechend sinnvoll zu belegen. Die Liste: Windows-Taste: Entsprechend als Command-Taste belegt. F1: Aus jedem Programm direkt auf das Hilfe-Menü zugreifen Druck: Erzeugt einen Screenshot Entf: Forward Delete + Dateien löschen im Finder Pos1: Springt auf Position 1 in der Zeile, in der sich der Cursor befindet Ende: Springt an die Endposition der Zeile, in der sich der Cursor befindet Startmenü-Taste: Da hab ich überlegt, und mich dann für Fn entschieden, da ein klassisches 105-Tasten-Keyboard nicht über diese Taste verfügt. PS: Bitte nicht …

Ein Tablett voll Apfel

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Nach Jahren der Gerüchteküche und des Geredes und nach noch mehr Jahren, seit die Idee des Tablet Computing geboren wurde, hat Apple mit seinem iPad ein Gerät dieser Kategorie auf den Markt gebracht. Dass mit diesem Gerät die Idee des Apple Newton und damit des Pen Computing nicht wieder auflebt, obwohl die äußere Form ähnlich ist – im wesentlichen ein Touchscreen und sonst nichts – ist durch die divergenten Eingabeparadigmata leicht erkennbar. Insofern blieb Steve Jobs seiner Ankündigung aus 2004 treu, den Newton nicht wieder zu beleben. Ich habe eine erkleckliche Anzahl von Artikeln der letzten paar Tage gesammelt (siehe unten) und bin nicht überrascht ob der vielen negativen Reaktionen speziell die Funktionen und Ausstattung des Gerätes betreffend. Was da alles in der Gerüchteküche gebrodelt hat, muss diese Art Rückschlag verursachen. Eine überhitzte Medienschlacht an Meinungen und jede Menge gezielt (?) gestreuter Informationen kann nur eine ungenügende Erfüllung der überzogenen Erwartungen zur Folge haben. Vielfach wurde der Mangel an Schnittstellen, die fehlende iSight, das iPod-Betriebssystem, kein Flash-Support, begrenztes Multitasking und der Name kritisiert. Ist die Kritik gerechtfertigt? Kommt ganz auf den Standpunkt an. Wunschliste Ich hatte genauso wie alle meine Wünsche an das Apple Tablet. Die wesentlichsten davon waren: hohe Portabilität bei größtmöglichem Bildschirm hohe Bildqualität in jeder Betrachtungs- oder Beleuchtungssituation ein ausgefeilter PDF-Reader mit allen in Acrobat zur Verfügung stehenden Notizfunktionen – ich lese Text für gewöhnlich nicht nur, sondern kommentiere ihn ständig. Meine Bücher sind übersäht mit PostIts… eine sinnvolle Textverarbeitung einfache Texteingabemethoden Kompatibilität mit der bestehenden iPhone-Software …

Simplicity sells

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Eine alte Design-Weisheit, von David Pogue bei Ted sehr unterhaltsam präsentiert. Inklusive Einlagen am Klavier zu Bill Gates und Steve Jobs. Aufgenommen wurde der „Vortrag“ 2006, die Beispiele sind ein wenig älter, aber er behandelt ausschließlich grundlegende Wahrheiten. „Why i have to click ‚Start‘, when i want to shut down the computer?“

iSync und die Mobiltelefone

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Unter Mac OS X ein Mobiltelefon, das nicht iPhone heißt, zu synchronisieren ist bekanntlich ganz einfach. Man nimmt iSync. Kommt mit dem System und unterstützt so richtig ganz viele unterschiedliche Telefone. So richtig. Im Normalfall wähle ich Telefone so aus, dass ich sie mit iSync mit meinem Mac verbinden kann. Bei meinem letzten Telefon habe ich darauf verzichtet und einfach das günstigste Telefon genommen, das gerade im Angebot war. Ein Nokia 2630. Es wird nicht von iSync unterstützt. Was tun? Google. Man findet kommerzielle Plugins, Fonelink (mein Review), und jede Menge Tipps und Hacks für iSync, um sein erstandenes Telefon endlich mit den Adressdaten füttern zu können, die man in mühevoller, jahrelanger Kleinarbeit im Addressbuch gesammelt hat. Mit etwas Mut, Zugriffsrechte zu ändern, einem vernünftigen Texteditor und praktikablen Hinweisen bringt man sogar ein Nokia 2600 zum Synchronisieren. Das ich mir heute um ganze 59€ ohne Simlock gekauft habe, um das kaputte 2630 zu ersetzen. Für den Fall, dass sich jemand fragt, warum ich noch immer kein iPhone habe: mindestens 35€ monatlicher Gebühren sind mir zu viel. Und ich fühle mich echt wohl, nicht auf n beliebigen Kanälen dauernd erreichbar zu sein.

Virus-induzierte Diskussionen

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In den letzten Tagen kam es, wie kaum zu überlesen war, zu einer neuerlichen Diskussion zum Einsatz von Antivirensoftware unter Mac OS X. Die unten stehende Artikelliste gibt nur einen kleinen Teil der Beiträge wieder. Ausgelöst durch einen Support Artikel, der seit geraumer Zeit auf den Apple eigenen Seiten zu lesen war, flammte die Diskussion wieder auf, nachdem laut c|net zuerst Brian Krebs über diesen Artikel in seinem Security Fix-Weblog berichtet hatte und sich verwundert darüber zeigte, dass von Apple offensichtlich einen Schwenk bezüglich der Information seiner KundInnen zum Thema Antivirensoftware vollzogen worden war. Ausschlaggebend war für ihn der folgende, aufsehenerregende Wortlaut: Apple encourages the widespread use of multiple antivirus utilities so that virus programmers have more than one application to circumvent, thus making the whole virus writing process more difficult. Here are some available antivirus utilities: Darauf folgte eine Liste möglicher kommerzieller Lösungen zu dem beschriebenen Problem, Intego VirusBarrier X5, Norton Anti-Virus 11 for Mac und MacAfee VirusScan for Mac. Insgesamt in meinen Augen uninteressant, würde Apple nicht den strikten Marketingkurs verfolgen, dass Mac OS X eine solche zusätzliche Software nicht nötig hat, komme es doch mit allen notwendigen Mitteln zur Verhinderung ungewünschten Zugriffs auf den eigenen Rechner. Dazu liefert Apple einen ausführlichen eigenen Mac OS X Security Guide (pdf), der wiederum an einer Stelle das Wort Virus erwähnt: Root. Mac OS X (like most UNIX operating systems) has a superuser, named root, who has full permissions for access to all files on the system. That is, root can …

Ein neuer Anfang

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Microsoft hat seiner Entwicklergemeinde letzte Woche einen ersten Ausblick auf den Nachfolger von Windows Vista gegeben. Da Vista inzwischen zu einem marketingtechnischen Unwort degradiert wurde und mehr als Schreckgespenst denn als ausgezeichnete Aussicht in die Betriebssystemannalen eingehen wird, ist der Konzern wieder an den Ursprung seiner Namensgebung gelangt. Nach Windows 3.1 und 3.11 kommt nun Windows 7. Dazwischen gab es, zumindest für zu Hause, noch Windows 95, 98, ME, XP und zuletzt Vista. Natürlich wären da noch NT, 2000, 2003 sowie 2008, aber diese Versionen waren vorrangig für den Office- und Serverbereich gedacht. Auf der Konferenz wurden Änderungen für die Benutzeroberfläche präsentiert, die Windows seit dem Erscheinen von Windows 95 vor 13 Jahren angenehm erfrischen und auf einen aktuellen Stand der Möglichkeiten heben. Auch wenn ich, wie die Menge meiner LeserInnen wissen dürfte, seit Jahren fast ausschließlich auf OS X arbeite, bin ich von dieser Entwicklung angenehm überrascht. Windows bekommt wieder ein eigenständiges und konsistentes Äußeres, vorausgesetzt, es bleibt bei diesen Änderungen und  Microsoft schafft es, seine eigenen MitarbeiterInnen von den Neuerungen so zu überzeugen, dass diese die neuen User Interface Guidelines selbst in das letzte kleine Programm hin bis zum Editor tragen. Wie sich die BenutzerInnen dazu verhalten werden, ist für mich eher zweitrangig. Es wird mit Sicherheit wieder darüber gesprochen werden. Ob sie jetzt Ideen vo OS X übernommen haben oder nicht. Windows 7 grenzt sich überraschend gut von anderen Betriebssystemen ab und versetzt einen in die Lage, es als eigenständig betrachten zu können. AppleInsider Microsoft’s Windows 7 …

Zusammengefasst

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Apple hat gestern wieder einmal seine Quartalsergebnisse publik gemacht und hat sich mit dem iPhone nun wirklich das dritte Standbein geschaffen, von dem Steve Jobs gesprochen hat. John Gruber von Daring Fireball stellt sich die Frage: So the question is: Despite continuing strong iPod sales and record-breaking Mac sales, how long until the iPhone is undeniably the primary product and platform made by Apple? My answer: Not long. And I think Apple’s executive team sees it the same way. (The Phone Company) Telefone verkaufen sich anscheinend noch leichter als Computer. Details zu den Ergebnissen finden sich wie immer umfangreich bei AppleInsider: Apple profits rise 26% on sales of 2.6M Macs, 6.8M iPhones Steve Jobs on Apple’s cash, NetBooks, Apple TV, and cheap PCs Notes of interest for Apple’s Q4 2008 conference call Apple iPhone 3G sales surpass RIM’s Blackberry

Umberto Ecos Sicht der Dinge

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oder: Warum der Mac katholisch und der PC protestantisch ist. Vor einer rechten Ewigkeit, das heißt, noch zu Zeiten von Windows 3.11, 1994, hat Umberto Eco zwei Glaubenskriege verglichen. Auf die Frage „Whether computers kill inspiration (whether fountain pens are Protestant)“ beginnt er, seine Ideen weiter auszuführen. The fact is that the world is divided between users of the Macintosh computer and users of MS-DOS compatible computers. I am firmly of the opinion that the Macintosh is Catholic and that DOS is Protestant. Indeed, the Macintosh is counter-reformist and has been influenced by the ratio studiorum of the Jesuits. It is cheerful, friendly, conciliatory; it tells the faithful how they must proceed step by step to reach — if not the kingdom of Heaven — the moment in which their document is printed. It is catechistic: The essence of revelation is dealt with via simple formulae and sumptuous icons. Everyone has a right to salvation. DOS is Protestant, or even Calvinistic. It allows free interpretation of scripture, demands difficult personal decisions, imposes a subtle hermeneutics upon the user, and takes for granted the idea that not all can achieve salvation. To make the system work you need to interpret the program yourself: Far away from the baroque community of revelers, the user is closed within the loneliness of his own inner torment. Der Mac also ist gegenreformatorisch. MS DOS, so die Argumentation, ist protestantisch, da der fundamentale Weg zur Interaktion textbasiert ist. Eco hat dabei außen vor gelassen, dass man …

OpenOffice 3.0.0

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OpenOffice 3.0.0 wurde am gestrigen Tag in der Finalversion veröffentlicht. In den letzten beiden Wochen wurden noch 4 Release Candidates kurzfristig eingeschoben, jetzt ist es so weit. Seither erholt sich die Seite nicht von dem DoS-Großangriff, den alle Ich-auch-haben-Woller gestartet haben. Da ich mich zu dieser Gruppe zähle, habe ich gestern ebenso mitgeholfen, dass die anderen keinen Zugriff bekommen. Wir haben uns gegenseitig ausgesperrt. Heute ging es besser, nachdem das OpenOffice-Projekt reagiert hat und jetzt eine ausschließlich auf den Downloadbereich reduzierte Seite anbietet. OpenOffice hat mit der neuen Version es geschafft, unter Mac OS X den Schritt von der bekannte X11-Oberfläche hin zur Integration des Programms in die Apple-eigene Aqua-Oberfläche zu gehen. Mich hat diese Entscheidung dazu bewegt, schon die erste Betaversion von OpenOffice 3 zu nutzen, nachdem ich mit der X11-Version nie so richtig warm geworden bin. In meinen Augen gibt es inzwischen kaum noch Gründe, im Privatbereich MS Office einzusetzen, auch deshalb, da OpenOffice die neuen Office Open XML (OOXML) Formate von Microsoft importieren kann und somit eine größtmögliche Kompatibilität zwischen diversen Officepaketen gewährleistet ist. Die Entwickler haben zum Glück auf darauf verzichtet, das Interface von Office 2007 nachahmen zu wollen, und sind beim bekannten Interface geblieben. Vielleicht ist diese Lösung nicht perfekt, aber die Nutzer sind daran gewöhnt und haben gelernt, damit zu arbeiten. Diesen Prozess wesentlich zu stören, auch wenn die neue Lösung nach einer bestimmten Einarbeitungszeit schneller oder effizienter zu bedienen wäre, halte ich für sehr riskant und im Fall von OpenOffice auch nicht unmittelbar …