Ich habe einen neuen Beitrag auf energieleben.at geschrieben. Hier weiterlesen: 90% der USA könnten regional versorgt werden
Energieleben: 100% Erneuerbar. Realität auf den Orkneys.
Ich habe einen neuen Beitrag auf energieleben.at geschrieben. Hier weiterlesen: 100% Erneuerbar. Realität auf den Orkneys.
Energieleben: 1% des weltweit erzeugten Stroms ist Photovoltaik-Strom
Ich habe einen neuen Beitrag auf energieleben.at geschrieben. Hier weiterlesen: 1% des weltweit erzeugten Stroms ist Photovoltaik-Strom
Energieleben: Groundfridge: Keller 2.0
Ich habe einen neuen Beitrag auf energieleben.at veröffentlicht: Ein Erdkeller war früher normaler Bestandteil jedes Hauses. Als natürlicher Kühlschrank, der das ganze Jahr über eine konstante Temperatur mit relativ hoher Luftfeuchtigkeit verbinden konnte. Was früher ganz normal war, ist es heutzutage nicht mehr. Moderne Einfamilienhäuser werden zwar mit Keller gebaut, ein Dichtbetonkeller ist aber das Gegenteil von dem, was einem Erdkeller entspricht. Feuchtigkeit wird draußen gehalten, um den Keller ideal als Wohnraum nutzen zu können. Auch außerhalb des Hauses wird am Grundstück darauf verzichtet einen Erdkeller zu errichten, respektive ihn einzugraben. Der Kühlschrank verrichtet ohnehin seinen Dienst. Im Zuge Forderung, Energie einsparen zu müssen, ist der Ansatzpunkt Kühlschrank, als einen der Hauptverbraucher in jedem durchschnittlichen Haushalt, ein wichtiger. Groundfridge © Weltevree 2015 Der holländische Designer Floris Schoonderbeek von Weltevree hat sich mit dem Groundfridge des Konzepts angenommen, und es ins 21. Jahrhundert geholt. Aus einem Stück gefertigt wird es nur noch im Garten vergraben. Der Aushub stellt gleichzeitig das Isoliermaterial, dass auf der Konstruktion aufgeschüttet wird. Die dann etwa 1m dicke Erdschicht hält die Temperatur im Inneren konstant bei 10–12 °C. Die perfekte Temperatur, um Früchte, Gemüse, Wein, oder Käse zu lagern, die man im eigenen Gemüsegarten gezogen hat. Während früher Keller immer eine schmutzige Angelegenheit waren, ist Groundfridge bis zum letzten Winkel durchdesignt, sauber und ästhetisch – und entspricht damit den Anforderungen der modernen Mittelschicht. Das Konzept ist als Finalist im Dutch Design Award 2015 gelistet. Der Groundfridge hat eine Kapazität von 3000 l. Das entspricht etwa dem Inhalt …
Kein Fremdkörper. Wie ich das mit der PC-Tastatur am Mac gemacht habe
Mich überkam unlängst das Bedürfnis nach einer ordentlichen, klassischen Tastatur. So einer mit einem richtigen Anschlag, die schön klackert beim Tippen, und die ich auch die nächsten 10 Jahre bequem mein Eigen nennen darf. Auch dann, wenn vielleicht mal mit dem Kaffee etwas schief gehen sollte. Ich habe mich für Das Keyboard entschieden, genauer gesagt, Das Keyboard 4 Professional de soft tactile. Das weist neben dem klassischen 105-Tasten-Layout auch noch ein paar integrierte Audio-Tasten auf, einen auffälligen Volume-Regler, eine dezitierte Taste für den Ruhezustand sowie einen integrierten 2-Port USB 3.0 Hub. Das verbaute lange Kabel trägt mehr zum klassischen Image einer Tastatur bei, als es im ersten Moment den Anschein hat. “Ich lass’ mich nicht überall hin mitnehmen.”, Die Tastatur tritt selbstbewusst auf. Und kommt schwarz/rot/weiß auch in einer Kraftfarbenkombination. OS X sollte im Keyboard Viewer folgendes Tastaturlayout anzeigen: (Um einfach auf den Keyboard Viewer zuzugreifen, unter System Preferences > Keyboard > Show Keyboard & Character Viewers in menu bar anhakerln.) Mein Ziel war, alle Funktionstasten der Tastatur entsprechend sinnvoll zu belegen. Die Liste: Windows-Taste: Entsprechend als Command-Taste belegt. F1: Aus jedem Programm direkt auf das Hilfe-Menü zugreifen Druck: Erzeugt einen Screenshot Entf: Forward Delete + Dateien löschen im Finder Pos1: Springt auf Position 1 in der Zeile, in der sich der Cursor befindet Ende: Springt an die Endposition der Zeile, in der sich der Cursor befindet Startmenü-Taste: Da hab ich überlegt, und mich dann für Fn entschieden, da ein klassisches 105-Tasten-Keyboard nicht über diese Taste verfügt. PS: Bitte nicht …
DNP13: Das Radar der NSA unterlaufen
Erich Moechel hat am Kongress Daten’Netz’Politik vergangenes Wochenede im Wiener Palais Kabelwerk einen Vortrag gehalten über die Technik der NSA und ihrer Schranken und wie man das Abhörinstitut Nr. 1 mit relativ einfachen Mitteln an der Nase herumführen kann.
DNP13: Innere Sicherheit in Europa
Die Europäische Union hat schon sehr früh erkannt, dass die Zusammenarbeit auch im Bereich der inneren Sicherheit gewinnbringend ist und im Laufe der Jahrzehnte ein umfangreiches Vertragswerk geschaffen, das sich entweder explizit damit beschäftigt, oder dieses am Rande erwähnt. Ein Überblick und eine Kritik von Alexander Sander im Rahmen des DNP13.
Daten’Netz’Politik 2013
Am Wochenende ist wieder Kongress: Daten’Netz’Politik 2013 (#DNP). Der Schwerpunkt liegt dieses Jahr beim Thema Urheberrecht. Eine Reihe an Vorträgen und Workshops dazu sind vor allem am Samstag gebündelt. vibe.at übernimmt in vielen Veranstaltungen die Leitung. Grundtenor des Kongresses bleibt aber der Datenschutz, dessen rechtliche Grundlage in der Charta der Grundrechte der Europäischen Union im Angesicht des NSA-Spitzelskandals ein wenig höhnisch klingt: Artikel 8 Schutz personenbezogener Daten (1) Jede Person hat das Recht auf Schutz der sie betreffenden personenbezogenen Daten. (2) Diese Daten dürfen nur nach Treu und Glauben für festgelegte Zwecke und mit Einwilligung der betroffenen Person oder auf einer sonstigen gesetzlich geregelten legitimen Grundlage verarbeitet werden. Jede Person hat das Recht, Auskunft über die sie betreffenden erhobenen Daten zu erhalten und die Berichtigung der Daten zu erwirken. (3) Die Einhaltung dieser Vorschriften wird von einer unabhängigen Stelle überwacht. Dass hier ziemlich viel darunter fällt, ist durch die Klarheit der Formulierung einfach zu erkennen. Die Komplexität entsteht erst mit dem Versuch der Anwendung des geltenden Grundrechts in Realsituationen. Da happerts dann aber gründlich. Seit Monaten können wir das in den Medien hören und lesen. Edward Snowden ist es zu verdanken, das Grundmaterial für diese Diskussion zu liefern. Erschreckend ist, weil leichtfertig die Unterwanderung demokratischer Grundwerte durch gewählte VertreterInnen in Regierungsämtern hingenommen wird. Das beste Beispiel dafür ist die Reaktion der deutschen Regierung auf das Fakt, dass die NSA auch bundesdeutsche Staatsbürger bespitzelt. Man nimmt es zur Kenntnis. Dass der BND auf Geheimdienstebene mit der NSA über Datenlieferungen verhandeln kann, …
Smart Metering und Datenschutz
Wie man anfängt, so hört man gerne auf: mit einem Diskussionspanel. Die Konferenz Daten.Netz.Politik’2012 (#DNP12) endete mit einer lebhaften Debatte rund um das Thema Smart Metering. Von einer wendigen Barbara Wimmer moderiert, trafen die Standpunkte aufeinander von Harald Proidl, er leitet seit 2011 die Abteilung Ökoenergie und Energieeffizienz in der eControl, Walter Peissl, stellvertretender Direktor des Instituts für Technikfolgen-Abschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Nadja Shah, Bundesgeschäftsführerin der Österreichischen Mietervereinigung. Harald Proidl hatte dabei ein ähnliches Vergnügen wie der virtuelle Karas vom Vortag: Die eControl ist aufgrund der rechtlichen und strukturellen Situation verpflichtet, für Strom- und Gaskunden Smart Meter einzuführen. In Österreich soll dies möglichst rasch erfolgen. Daher gibt es jetzt schon eine große Anzahl installierter Messgeräte, die in Betrieb sind. Er bemerkt, dass der Parallelbetrieb von analogen und digitalen Zählern Mehrkosten verursacht, so dass ein schneller Umstieg des Gesamtsystems vorzuziehen wäre. Proidl sieht Vorteile für Kunden, Lieferanten und Netzbetreiber und Smart Meter als wesentlichen Bestandteil der Energiewende und einer erneuerbaren Energieversorgung. (Die Beraterfirma Cap Gemini hat ein kurzes Paper zum Stand des Smart Meter-Marktes in Europa 2009 veröffentlicht. In diesem werden für Österreich ausschließlich schon implementierte Testläufe verzeichnet.) Walter Peissl sieht beim Endkunden nur bedingt Vorteile für die Energiewende durch den Einsatz von Smart Metern. Alle Einsparungspotentiale im Haushalt sollen im Wesentlichen durch Lerneffekte erziehlt werden. Diese konnten in der Forschung bisher nicht beobachtet werden; notwendig wären sind aber für die geforderte Energieverbrauchsverhaltensänderung. Energieunternehmen haben, laut ihm, bisher auch darauf verzichtet, ernsthaft mit ihren Kunden darüber zu sprechen. …
ACTA, das Urheberrecht, die EU und das Internet
Der Kongress Daten.Netz.Politik 2012 hat gestern Mittag begonnen mit einer Podiumsdiskussion zum Kernthema der Veranstaltung: Wie beeinflusst das bestehende Urheberrecht den Umgang mit den Möglichkeiten des Internets, was kann oder sollte man tun, um geltendes Recht an den bestehenden digitalen Rahmen anzupassen, was ACTA damit zu tun gehabt hat und warum CETA ein genauso großes Problem darstellt. Am Panel waren der Moderator Markus Stoff, MEP Eva Lichtenberger von den Grünen, der fraktionslose MEP Martin Ehrenhauser, leider nicht die MEP Evelyn Regner, die kurzfristig abgesagt hat, Marie Humeau von European Digital Rights und ein virtueller MEP Othmar Karas, dessen Videobotschaft als Antithese die Diskussion eröffnet hat. Für Karas stellt die Idee hinter ACTA grundlegend kein Problem dar, dass ein Anti-Produktpiraterie-Handelsabkommen Waren aller Art vor Fälschungen schützen möge. Er sieht das Grundkonzept als sinnvoll, da durch Produktfälschungen erheblicher monetärer Schaden entsteht, wie auch das Vertrauen der Bevölkerung an der Echtheit der Waren schwindet. Ein starkes Urheberrecht stärkt die Wirtschaft, sagt Karas und sieht die Aufgabe der EU darin, Unternehmen und KundInnen zu schützen. ACTA hätte zu diesem Schutz einen Beitrag geleistet. Arbeitspläze werden dadurch geschaffen, dass das Urheberrecht stringent ist, sagt Karas. Das Scheitern der Vorlage sieht er als die Chance, das Urheberrecht besser zu gestalten und die individuellen Rechte, seien es jene natürlicher Personen oder Rechtspersonen, zu schützen. Eine neue Lösung soll hier angestrebt werden, die auch Transparenz verordnet. Lichtenberger bringt ein wesentliches Argument gegen eine übergreifende rechtliche Lösung zur Produktpiraterie: fehlende Differenzierung. Kann ich physisches, materielles und geistiges Eigentum gleich …
