Es ist gemeinhin sehr interessant, wo und in welchen Kontexten es zu Fehlern kommt. Dass nun schon Ergebnisse verzehrt werden, war mir aber neu. Obwohl die Verzerrung von statistischen Ergebnissen durch eine veränderte Grundgesamtheit im Verhältnis zu den Einwohnern eines Landes eine logische Konsequenz einer Online-Umfrage ist. Gesehen bei Telepolis.
Was jetzt?
Ich gestehe, ganz sicher bin ich mir nicht über die Bedeutung dieses Satzes. Er gibt sein Nokia her und holt sich ein neues Nokia? Oder doch ein Mobiltelefon einer anderen Marke, was ja angesichts des Artikels wohl wahrscheinlicher sein dürfte. Gesehen auf Die Presse
Wem – oder was?
Gesehen in: Die Presse Das „den“ wäre ja schon möglich, nur nicht mit „einhauchen“. Da sich eben letzteres auf eine Handlung bezieht, wäre ein Dativ fällig, nicht der Akkusativ.
Stevenote ’08 & MacBook Air
Ok, gestern war die Zeit im Jahr. Die Zeit, kurz nach Neujahr, die für jeden Apple-Fan den wahren Beginn des neuen Jahres darstellt. Macworld San Francisco, Keynote vom Chef, Steve Jobs, dem echten, nicht dem falschen. Neuigkeiten, Produktankündigungen, die übliche Selbstbeweihräucherung, wie gut und „great“ man sich im letzten Jahr geschlagen hat, neue Gäste – der Chef von 20th Century Fox Jim Gianopulos – und Stammgäste seit einiger Zeit – Paul Otellini. Kein Phil Schiller, nur eine kurze SMS an den Herren des Apple Worldwide Marketing. Die Show war in Ordnung, die Versprecher von Uber-Steve geplant oder auch nicht, einmal „Tiger“ statt „Leopard“ und Nokia wurde auf 1,3% Marktanteil bei Smartphones reduziert, statt der 3,1% am Chart… kleine Schnitzer, nichts böses. Das Publikum lacht, oder nicht. Was gab es neues? MacBook Air iTunes Movie Rentals iPhone Software Upgrade AppleTV Take 2 Time Capsule iPod Touch Software Upgrade noch was? ah ja… Microsoft liefert Office 2008 aus. Irgendwas interessantes dabei? Naja… so ein MacBook Air hätte ich schon sehr gern, aber dann bitte auch einen iMac oder einen von den neuen MacPros von letzter Woche als Rechenkönig daheim. Ein Punkt, der gegen das Gerät spricht, ist der eindeutige Mangel an Ethernet Ports für das Gerade. Ja, schon gut, die drahtlose Zukunft, aber einem solchen Stecker kann man die Praktikabilität schwer aberkennen. Aber die Vision, die Vision… Das Beste an der Keynote? Eindeutig Randy Newman. Der Auftritt hat alles geschlagen, was bisher an musikalischer Beendigung einer Stevenote vorhanden war. Unbedingt anschauen! Den …
Umfrage
Die Universität Bamberg veranstaltet im Augenblick eine recht interessante Umfrage zum Thema Weblogs im Netz. Wer interesse hat, einfach auf das untenstehende Bild zu klicken…. [Wie ich blogge?!]
Du bist, wir sind, oder was?
Jeder Deutsche ist in letzter Zeit sehr viel. Mit dem Papst hat alles begonnen. Jetzt darf der Deutsche auch Deutschland selbst sein. Und da das natürlich der Coup schlechthin ist, gibt es auch schon viele, die aus jedem Deutschen noch mehr machen wollen. So Gerhard Schröder zum Beispiel, oder ein Sandkorn, oder … [Flickr: Du bist Deutschland] [telepolis: Hurra, ich bin Deutschland!] [telepolis: Du bist geklaut!]
Autor und Visionär erster Güte
Falls wer den Namen Stanislaw Lem noch nicht kennt, sollte sie oder er schleunigst in ein Buchgeschäft seiner Wahl dackeln, um eines der vielen Bücher, die der nette alte Herr aus Polen geschrieben hat, zu besorgen und zu lesen. Gespickt mit Ideen, die ihrer Zeit weit voraus waren, hat die Zeit in vielen Fällen die Ideen in der Ausführung eingeholt. Trotzdem bleibt viel zu viel, um irgendwie daran vorbeizukommen. [Visionär ohne Illusionen – Interview mit Lem, Die Zeit]
Aktiv im Alter
Ein wunderbarer Artikel in der Zeit über das aktive Leben mit 85, was möglich sein kann, egal, in welchem Alter, wenn man am Ball bleibt, nicht nachlässt, aufmerksam ist der Umwelt gegenüber, für seine Ideen einstehen kann. [Schlafen kann ich später]
Lang hat es nicht gebraucht
Und schon kündigen die ersten an, eine Windows-Application-Runtime für Mactel zu schreiben. Auf Wine-Basis. [Heise News: Codeweavers: Windows-Anwendungen für Intel-Macs]
Hintergrundbotschaft
Ich habe einen Brief von der Wiener Gebietskrankenkasse bekommen, welcher eine interessante Botschaft bereithält für alle, die denken, dass das gleichzeitige Versenden mehrerer Briefe an eine Person möglicherweise zu teuer ist. „Manchmal können wir nicht verhindern, dass Sie von uns mehrere Briefsendungen an einem Tag erhalten. Das Aussortieren der Sendungen käme uns teurer als das zusätzliche Porto. Haben sie bitte dafür Verständnis. Danke.“ Ist doch witzig, oder? Es dürfte genug Leute geben, die sich bei einem solchen Ereignis derart aufregen, dass sie sogar einen Beschwerdebrief schreiben, nur weil sie mehrere Couverts öffnen müssen. Tragisch ist sowas…
