Alles Gemüse

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Da haben wir den Salat: seit 71 Jahren beliefert die LGV Frischgemüse den gesamten Wiener Markt mit saisonalem Gemüse und Kräutern. Jetzt wird zum ersten Mal ein eigenes Geschäft eröffnet: in der Kettenbrückengasse 20, gleich ums Eck bei der U-Bahn-Station, am unteren Ende des Naschmarkts.

Das Angebot umfasst nicht nur Gemüse, das von den über 100 Wiener Gärtnereibetrieben der LGV produziert wird, es wird um regionale Schmankerl erweitert: vom Bio-Brot, über Gurken-Bier (Danke, Josef!), bis zu Eingerextem findet man im LGV-Gärtnergschäftl alles. Mit 30 Partnern wird gestartet, bis zu 40 will man ins Boot holen.

Crowd Investing

Weitere Partner sucht man für die Finanzierung; Per Crowd Investing über die Plattform Lion Rocket sollen alle angesprochen werden, die nicht nur knackiges Gemüse möchten, sondern bis zu 7,5% Zinsen auf ihr investiertes Kapital. Bis zu €270.000.- sollen auf diesem Weg aufgebracht werden, von einer Gesamt-Investitionssumme von €420.000. Early Bird-Zinsen gibt es noch 14 Tage lang, bis 20. März, 64 Investoren (Stand 6.3., 10:30) haben schon €102.100.- zugesichert, und damit die Basis-Finanzierung inzwischen gewährleistet. Den Maximal-Zinssatz gibt es nur zusammen mit dem LGV-Gärtnerkistl, das man mindestens 3 mal pro Jahr im Abonnement nehmen müsste; ohne diesem erreicht man bis zu 5%: Noch immer ausgesprochen gut, das Nullzinsenspiel der Banken vor Augen.

Kisten überall

Ich hänge ganz persönlich an der LGV: immerhin waren meine Großeltern als kleiner Gärtnereibetrieb selbst Mitglied, die Lieferungen mit dem alten LKW werde ich nie vergessen, mein Opa am Steuer, rumpelnd über den Mitterweg auf der Simmeringer Haide. Die Ladefläche war voll mit Holzkisten, in denen das Gemüse feinsäuberlich eingeschlichtet war. Danach kamen Faltschachteln, die heute noch häufig zum Einsatz kommen, und nun immer mehr von wiederverwendbaren, waschbaren Plastik-Kisten abgelöst werden.

Diese Holzkisten werden auf den ca. 100m2 des Gärtnergschäftl zum zentralen Gestaltungselement: Übereinander gestellt als Regal, einmal hoch und dann quer als Präsentationsfläche. Das Gemüse wird nicht mehr foliert und in Plastik eingeschweißt, sondern per Stück verkauft. Man kauft ein, soviel man im Moment braucht, und hat immer knackig frisches Gemüse zu Hause.

Abgerundet wird das Angebot mit frisch zubereiteten Smoothies, Suppen und Salaten, die man vor Ort genießen kann oder mitnehmen. Ziel des Gärtnergschäftls, so Florian Bell, ist es, die Wiener Gärtnerkultur erlebbar zu machen, und neue Zielgruppen anzusprechen.

Eindrücke von der Pressekonferenz

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