KEEP going

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Mit KEEP, Abkürzung für Keep Emulation Environments Portable, hat mal wieder ein rekursives Akronym das Licht der Welt erblickt.

Die Absicht hinter dem von der Europäischen Union mit etwa 4 Millionen € geförderten Projekt ist lobenswert: „Erhaltet die spielerischen Anfäge des digitalen Zeitalters“. Durch die Entwicklung einer umfassenden Emulationssoftware vergangener Hardwareplattformen soll die Basis für den fortlaufenden Erhalt von „abgelaufener“ Software geschaffen werden.

Für einzelne Plattformen wie den Commodore 64 gibt es schon länger, vor allem durch die existierende große Fangemeinde, voll funktionsfähige Emulatoren für alle gängigen aktuellen Plattformen. Dazu kommen  Programmbibliotheken wie c64games.de oder c64g.com und umfangreiche Fanseiten wie lemon64.com oder c64.com.

Interessant ist, dass sich im Fall der Zugänglichmachung von altgedienter Software kaum jemand Gedanken über das noch immer gültige Copyright macht, während diese Diskussion im Contentbereich laufend an Stärke gewinnt. Immerhin läuft der urheberrechtliche Schutz von Software in der Schweiz 50 Jahre nach dem Tod des letzten Miturhebers. Dass Software in diesem Zeitraum längstens nicht länger von Relevanz ist, beweist die augenblickliche Entwicklungsgeschwindigkeit digitaler Produkte.

Genaue Informationen zu den Zielen von KEEP gibt es auf deren About-Page.

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