Rezept für tibetanischen Buttertee

admin Buchtipps Leave a Comment

Ich nehme einmal an, daß das korrekt ist.

Buttertee: Hartgepresste Teeziegel werden gebrochen. EIn kleines Stück wird in kochendes Wasser gegeben und gekocht. Es entsteht ein schwarzer Sud, der so absolut ungenießbar ist. Erst durch das Zugeben von frischem, heißem Wasser wird der Tee trinkbar. Dieser Sud wird aufbewahrt und direkt vor dem Genuß mit heißem Wasser verdünnt. Die Nomaden geben Soda hinzu, weil das die Farbe verändert. Darauf wird der Tee in ein Butterfass gegossen und mit Butter durch Stampfen vermengt, bis sich der Tee und die Butter vollständig vermischt haben. Danach wird der Tee gesiebt, um die verbleibenden Butterstücke vor dem Genuss herauszufiltern. Nachdem noch genügend Salz aus Tibets Salzseen dazugegeben wurde, ist das Nationalgetränk der Tibeter fertig.

aus: Helmut Burisch, Kailash. Pilger am heiligsten Berg der Welt. Verlag Christian Brandstätter, Wien 2001

Das Buch beinhaltet eine wunderbare Schilderung in Bild und Text einer Pilgerreise um den Berg Kailash im westlichen Tibet, der mehr als einer Religion als heilige Stätte gilt. Dementsprechend viele Pilger sind jedes Jahr unterwegs, dementsprechend viel kann man als Europäer auf diesem Weg erleben. Alle Bilder sind in schwarz/weiss gehalten, was der Thematik viel mehr als jedes Farbfoto entspricht, aus meiner Sicht. Ein sehr stimmungsvolles Buch.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.