Austrokoffer?

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Es gibt ja manchmal auch sinnvolle literarische Projekte in Österreich. Als sinnvoll ist die Idee auch zu bezeichnen, mehr allerdings auch nicht. Die, ein wenig unglücklich gewählte Bezeichnung „Austrokoffer“ ist laut Kurier, nach einem Zitat von Günther Nenning, auf die Bezeichnung eines ehemaligen Aufklärungspfojekts, des Sexkoffers, zurückzuführen. Meines Erachtens gebührt ihm schon für diesen Vergleich die momentan stattfindende Autorenflucht aus diesem Projekt. Eine kleine Liste der Absagen hat der Kurier zusammengestellt. Das die internationale Aufnahme des Namens und des Projekts kritisch bis belustigend ist, scheint kein Wunder zu sein, vor allem, wenn man sich die, österreichische, Bedeutung des Wortes Koffer noch weiter bewußt macht. Ein Autor läßt sich einfach nicht gern als ein solcher bezeichnen, ich auch nicht. Eine kleine Zusammenfassung der Reaktionen gibt darüber einen schönen Überblick.
Weitere Abscheu vor dieser Anthologie erzeugt übrigens die, wahnsinnig toll und aufwändig gestaltete Homepage des Projekts. Unbedingt das Intro zur Gänze ansehen! Wer es aushält. Wer sich da wohl zu profilieren versucht hat? Oder hat die Seite einen ähnlichen Betrag wie die unter jener Adresse erreichbare gekostet?

[FAZ]

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