Was passiert mit sogenannter schlechter Kunst, wenn man sie genauso behandelt wie alle andere Kunst?

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Eine Antwort darauf kann vielleicht das MoBA liefern, daß Museum of bad Art, daß es sich zum Ziel gesetzt hat, schlechte Kunst zu sammeln und zu präsentieren. „Art too bad to be ignored“ hat sich dieses Museum zur Leitlinie gesetzt. Wie nicht anders zu erwarten, stammen viele Kunstwerke aus dem Müll, wo sie die Letztbesitzer deponiert haben. Aus Gründen, die in fast allen Fällen unbekannt sind, Mißfallen aber eine hochplausible Möglichkeit darstellt. Für mich beginnt eigentlich hier das eigentliche Problem. Wenn man anfängt, schlechte Kunst guter Kunst gleichzusetzen und beides ident zu behandeln, wo ist dann noch der Unterschied zwischen beiden? Wer wagt es überhaupt, gute von schlechter Kunst zu trennen, wo doch ein solches Urteil eines des Geschmacks ist, und als solches nicht einmal intersubjektiven Anspruch erheben kann und in der reinen Subjektivität verwurzelt bleibt, selbst wenn ich mich in diesem Urteil wissenschaftlicher Methoden bediene. Kann man dann behaupten, daß der Name für dieses Museum möglicherweise nicht ganz zutreffend ist?

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