„Nein, ich halte ihn nicht für wahrscheinlich, aber für möglich.“

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Diesen Satz gerade in einem Interview der Telepolis gelesen, in der ein Klimaforscher zum neuen Emmerich-Film befragt wird.
Ich finde ihn einfach nur genial, als wissenschaftliche Aussage. Er sagt nämlich genau nichts oder genau alles aus. Der Mann könnte Österreicher sein. Die Wahrscheinlichkeit gibt die mathematische Berechnung einer Möglichkeit wieder, die Möglichkeit den spekulativen Faktor, daß prinzipiell alles möglich ist, da auf der Welt viele Prozesse ablaufen, die mit heutigen Mitteln einfach nicht berechnet werden können. So ist es zum Beispiel ein wunderbares Experiment, mathematisch genau vorhersagen zu wollen, wohin Sandkörner fallen, wenn man sie durch die Finger rieseln läßt. Geht nämlich nicht wirklich gut. Sie folgen zu sehr einem geordneten Chaos. Oder einfach dem Zufall.

[Telepolis]

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