Buddhastatuen und Kontrastprogramm

admin Gedanken 3 Comments

Solang diese Impression noch frisch ist, gehört das niedergeschrieben. Und gerade heut war das auf der extremen Seite. Zuerst in den Stadtbahnbögen gewesen, wirklich gemütliche, angenehme Lokale, inspirierende, interessante Musik, passend zum Interieur derselben, Publikum passend zu den Etablissements, eher älter, also nicht die üblichen so-wie-12-aussehenden, und gut angezogen. Das übliche Spiel von sehen und gesehen werden, sonst nichts. Dazu auch ein wenig zu müde gewesen. Aber egal. Dann noch weiter in die Innenstadt, das sogenannte Bermudadreieck. Vom Eindruck ein Trauerspiel, abgewrackte, oder doch nur abgefuckte Lokale, das Publikum hier genauso passend zu dem von den Lokalitäten vermittelten Eindruck. Womit unweigerlich die Erinnerung an die gute alte Zeit wachgerufen wird, als die Musik in manchen dieser Lokalen noch neu war und auf der Tanzfläche noch halbwegs unzivilisiert miteinander gerangelt wurde, von tanzen war ja nie die Rede gewesen. Aber heute, spielen sie noch immer die gleiche Musik, und es wird nicht mehr geschoben, gedrängelt und gestoßen, sondern getanzt. Irgendwie geht alles den Bach runter, kommt mir vor. Sogar die Revolutionsgesellschaft.

Comments 3

  1. Ui, wir werden alt. Jetzt schreiben wir schon im Stil von „früher war alles besser“. Jaja, damals, wie das Gras noch grün, die Schulbücher noch gratis und das Leben noch schön war.

  2. Na schon… also wenn einmal ein einer HardRock-Hütte normal getanzt wird… wo kommen wir denn da hin? 😉

  3. Und ich sag immer zu meinen Schülern: „wie ich so alt wie ihr war“… naja, der Dreißiger steht vor der Tür 😉

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